{"id":62,"date":"2015-11-03T21:04:45","date_gmt":"2015-11-03T20:04:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dramatheaterschuleforschung.wordpress.com\/?p=62"},"modified":"2017-10-13T09:27:13","modified_gmt":"2017-10-13T07:27:13","slug":"radio-drama-tim-crook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/?p=62","title":{"rendered":"Radio Drama (Tim CROOK)"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>Autor:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Crook, Tim: <em>Radio Drama. <\/em><em>Theory And Practice<\/em><!--more--><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Erscheinungsjahr, Verlag, Umfang, Zusatzmaterial, Medien, Preis, weitere Hinweise (z.B. Weblinks)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zweite Auflage 2001, 1. Auflage 1999. London\/New York: Routledge. 296 Seiten. E-Book (Kindle). Preis ca. 30 \u20ac, Kindle-Version (22,91 \u20ac). Homepage des Autors: http:\/\/www.ma-radio.gold.ac.uk\/crook.htm<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Zielgruppe<\/li>\n<\/ol>\n<p>Lehrer, Studenten, Journalisten<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Schlagw\u00f6rter<\/li>\n<\/ol>\n<p>Multimedia, Terti\u00e4rstufe und Erwachsene, Englisch,<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Inhalt<\/li>\n<\/ol>\n<p>Practice meets theory \u2013 Sound theory and practice \u2013 The new radio drama form \u2013 The theory and practice of writing audio drama \u2013 Constructing the radio drama\/documentary feature \u2013 The practice and theory of directing and performance<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Anmerkungen zu Einsetzbarkeit, Vorz\u00fcge &amp; Schw\u00e4chen, summarische Bewertung<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Radio Drama. Theory and Practice.<\/em> Der Titel fasst bereits die St\u00e4rken dieses Buches zusammen. Der Autor vermittelt einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung des H\u00f6rspiels \u2013 in erster Linie auf den anglophilen Raum bezogen \u2013 und auch die damit verbundenen Medien mit speziellem Bezug auf die modernen digitalen M\u00f6glichkeiten sowie praktische Tipps und Anleitungen f\u00fcr H\u00f6rspielproduktionen.<\/p>\n<p>In den verschiedenen Kapiteln des Buches wird schnell klar, dass Tim Crook sich mit der Thematik des H\u00f6rspiel in allen dargestellten Bereichen \u2013 Theorie und praktischer Umsetzung &#8211; intensiv besch\u00e4ftigt hat. Er ist Leiter des Instituts f\u00fcr Radio am Goldsmiths College der Universit\u00e4t London und unterrichtet au\u00dferdem noch Radiojournalismus an der Universit\u00e4t Birmingham.<\/p>\n<p>Dieses Buch ist f\u00fcr jeden geschrieben, der sich intensiver mit H\u00f6rspielen auseinandersetzen will, wobei die Zielgruppe im terti\u00e4ren Bereich, also 19 Jahre und \u00e4lter liegt.<\/p>\n<p>Bei der Darstellung und Analyse bisheriger H\u00f6rspiele liegt der Schwerpunkt des Buches naturgem\u00e4\u00df bei englischsprachigen Produktionen aus Gro\u00dfbritannien, den USA, Kanada und Australien. Dies hat den Nachteil, dass diese im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannt bzw. kaum bekannt sind.<\/p>\n<p>Daher sind f\u00fcr die Leser, die aus dem deutschen Sprachraum kommen, die praktischen Kapitel mit einer Einf\u00fchrung in das Schreiben, das Regie f\u00fchren und die technischen F\u00e4higkeiten f\u00fcr das \u201eTheater der Vorstellung\u201c &#8211; wie Crooks H\u00f6rspiele so treffend bezeichnet &#8211; von unmittelbarerem Nutzen als die Darstellung der historischen Entwicklung und die angef\u00fchrten anglophilen Produktionen.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis beim Gestalten von H\u00f6rspielen ist der Ansatz der Autors, dass es sich bei diesen nicht um ein \u201eblindes Medium\u201c handelt, sondern dass durch die Vorstellungskraft, Erfahrungen und Erinnerungen der H\u00f6rer unterst\u00fctzt durch verschiedene, gezielt einzusetzende Effekte im Kopf der Zuh\u00f6rerschaft sehr wohl Bilder entstehen.<\/p>\n<p>Da \u00f6ffentlich-rechtliche Sender (wie die BBC und CBC) zusehends weniger Mittel zur Verf\u00fcgung haben, regt Crooks an, mehr die M\u00f6glichkeiten zu nutzen, die das Internet bietet. Als Beispiel f\u00fchrt er eine Produktion aus Estland aus dem Jahr 1997 an, wo mit dem Kinderh\u00f6rspiel \u201eStrawbully and Tarbully\u201c ein 15-min\u00fctiger Audiostream on demand in Estnisch, Englisch und Russisch zu Verf\u00fcgung gestellt wurde und mittels dazugeh\u00f6riger Internetseite die M\u00f6glichkeiten zur weiteren Besch\u00e4ftigung mit der Thematik und f\u00fcr Kommentare bot. Diese Art der Kommunikation mit den H\u00f6rern wurde mittlerweile von vielen anderen Stationen rund um die Welt \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>N\u00fctzlich sind vor allem f\u00fcr die Neulinge im Bereich der H\u00f6rspiel ein Glossar \u00fcber verschiedene Ausdr\u00fccke (sound design vocabulary), eine Darstellung \u00fcber die Wichtigkeit und den richtigen Einsatz von Musik, die Regeln f\u00fcr das Schreiben eines H\u00f6rspiels \u2013 Anfang, Struktur und Handlung, Charaktere, Entwicklung eines Drehbuchs, Analyse der Handlung \u2013 sowie das Kapitel \u00fcber das Schreiben von Dialogen und die Anleitungen f\u00fcr H\u00f6rspielregisseure. F\u00fcr angehende Journalisten ist auch das Kapitel \u00fcber das Radiofeature mit den darin hergestellten Zusammenh\u00e4ngen zu H\u00f6rspielproduktionen sehr interessant.<\/p>\n<p>Abgeschlossen wird das Buch mit einer umfassenden Bibliographie zur Thematik der H\u00f6rspiele.<\/p>\n<p>Aus Sicht des DaF\/DaZ-Unterrichts ist das Buch wohl in erster Linie f\u00fcr Lehrende zu empfehlen, wenn sie in ihrem Unterricht mit den Kursteilnehmern H\u00f6rspiele erarbeiten wollen.<\/p>\n<p>In Summe ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch f\u00fcr alle jene, die sich mit intensiver mit H\u00f6rspielproduktionen besch\u00e4ftigen wollen.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Verfasser der Rezension und Kontaktdetails<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wolfgang Platzer, E-Mail: wolfgangplatzer@gmx.at<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>Anlass<\/li>\n<\/ol>\n<p>LV Dramap\u00e4dagogik, AAU Klagenfurt; WS 2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Crook, Tim: Radio Drama. Theory And Practice<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[30],"tags":[10,11,13],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62"}],"collection":[{"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions\/145"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/drama-theater-paedagogik.aau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}